• "Große Weißenthurmer Karnevals- und Kirmesgesellschaft"
  • Vereinssatzung

Satzung

der Großen Weißenthurmer Karnevals- und Kirmesgesellschaft - All onne ähnem Hoot,
Heimatverein zu Weißenthurm am Rhein e.V.

§ 1

In Fortführung der Tradition der alten Weißenthurmer Karnevals- und Kirmesgesellschaften wurde der Verein am 26.11.1949 neugegründet und konstituiert. Der Verein trägt den Namen Große Karnevals- und Kirmesgesellschaft "All onne ähnem Hoot", Heimatverein zu Weißenthurm am Rhein e.V.

§ 2

Der Verein hat seinen Sitz in 56575 Weißenthurm. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Koblenz eingetragen.

§ 3

Der Verein verfolgt als Heimatverein ausschlißlich und unmittelbar folkloristische und gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§51 †63 AO(Abgabeordnung) 2002. Er plant und führt die Brauchtumsveranstaltungen Karneval und Kirmes in Weißenthurm durch.

§ 4

Die Mitgliedschaft kann jede natürliche Person und jede juristische Person erwerben. Es bedarf der schriftlichen Beitrittserklärung.

§ 5

Der Verein kann Mitglieder, die sich um den Verein und heimatliches Brauchtum verdient gemacht haben

  1. zu Ehrensenatoren ernennen
  2. zu Ehrenpräsidenten ernennen

Zum Ehrenpräsident kann jedoch nur ein Mitglied ernannt werden, welches vorher Präsident der Gesellschaft war. Beide Ernennungen kommen der Ernennung zum "Ehrenmitglied" gleich. Der Ernennungsbeschluss muss mit 2/3 Mehrheit der erschienenen Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes gefasst werden. Ehrensenatoren sind automatisch Berater des Vorstandes und können zu Vorstandsitzungen eingeladen werden.
Der Ehrenpräsident ist geborenes Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes.

§ 6

Der Mitgliedesbeitrag wird in der Mitgliederversammlung festgesetzt. Er ist ein Jahresbeitrag und ist jährlich zu entrichten. Mitglieder ab dem vollendeten 16.Lebensjahr zahlen den vollen Jahresbeitrag, unter dem vollendeten 16.Lebensjahr den halben Jahresbeitrag.
Bei zweimaliger Nichtzahlung des Beitrages infolge, erlischt automatisch die Mitgliedschaft nach §4.

§ 7

Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Austritt oder Ausschluss. Der Austritt kann nur zum Ende des Geschäftsjahres erfolgen. Die Kündigung muss schriftlich zum 31. Januar des laufenden Geschäftsjahres beim geschäftsführenden Vorstand eingereicht sein.
Der Ausschluss erfolgt durch den geschäftsführenden Vorstand.
Für den Ausschlussbeschluss ist eine 2/3 Mehrheit der erschienenen Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes erforderlich.
Ausschlussgründe sind z.B. Veruntreuung von Vereinsgeldern, Verunglimpfung des Vereins in der Öffentlichkeit oder schwerwiegende Verstöße gegen die Satzung.
Die Gründe des Ausschlusses müssen dem Ausgeschlossenen schriftlich mitgeteilt werden. Gegenüber dem Ausschlussbeschluss kann das ausgeschlossene Mitglied innerhalb eines Monats nach Erhalt des Ausschlussbescheides beim erweiterten Vorstand Einspruch erheben. Dieses Gremium entscheidet endgültig.

§ 8

Organe des Vereins sind:

  1. die Mitgliederversammlung
  2. der geschäftsführende Vorstand
  3. der erweiterte Vorstand

§ 9

Institutionen des Vereins sind die Corps und Gruppierungen.

§ 10

Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie ist grundsätzlich alle zwei Jahre und zwar im ersten Quartal nach Ablauf des zweiten Geschäftsjahres durchzuführen. Die Einberufung erfolgt schriftlich durch den geschäftsführenden Vorstand mit der Ladungsfrist von einer Woche.
Der Einladung ist eine Tagesordnung beizufügen.
Auf Antrag eines Mitgliedes kann die Tagesordnung erweitert werden, wenn der Antrag spätestens 3 Tage vor der stattfindenden Versammlung dem Präsidenten vorliegt.
Der geschäftsführende Vorstand hat jeder Zeit das Recht, wenn er mit einfacher Stimmmehrheit dies beschlieÃt, eine Mitgliederversammlung einzuberufen.
Er hat die Pflicht eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn mindestens 1/3 der Mitglieder dieses verlangen.
Für die Form der Einladung gilt das vorher gesagte.
Die Mitgliederversammlung wird vom Präsidenten oder dem Vizepräsidenten geleitet.
Vor der Wahl des Präsidenten ist ein Versammlungsleiter von den erschienenen Mitgliedern zu wählen. Diese Wahl erfolgt durch Zuruf und einfacher Stimmmehrheit.
Der Versammlungsleiter leitet die Wahl des Präsidenten. Nach seiner Wahl führt der Präsident die Versammlung fort.
Die Wahl des geschäftsführenden Vorstandes kann durch Akklamation erfolgen.
Der Elferratspräsident ist lediglich zu bestätigen, da dieser vom Elferrat gesondert gewählt wird.
Auf Antrag eines Mitgliedes muss die Wahl geheim durchgeführt werden.
Die Versammlung hat folgende Aufgaben:

  1. Entgegennahme des Geschäftsberichtes,
  2. Entgegennahme des Kassenberichtes,
  3. Entlastung des Vorstandes,
  4. Wahl des Vorstandes,
  5. Festsetzung des Jahresbeitrages,
  6. Beschlussfassung über Satzungsänderungen,
  7. Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins

Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig ohne Rücksicht auf die Anzahl der zur Versammlung erschienen Mitglieder. Sie fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit. Nur die Beschlussfassung zu Nr.6 & 7 muss mit einer 2/3 Mehrheit der erschienen Mitglieder erfolgen. Bei Stimmgleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
Wahlberechtigt und wählbar sind nur Mitglieder ab dem vollendeten 16. Lebensjahr.
Über den Ablauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen, das in der nächsnten Mitgliederversammlung zu verlesen und von der Versammlung zu genehmigen ist.
Das Protokoll ist von dem Präsidenten des Vereins, dem Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterschreiben.

§ 11

Der geschäftsführende Vorstand besteht aus

  1. dem Präsidenten
  2. dem Vizepräsidenten
  3. dem Ehrenpräsidenten; falls ein solcher ernannt ist; er ist geborenes Mitglied des Vorstandes
  4. dem Elferratspräsidenten
  5. dem 1. Vorsitzenden
  6. den 2 Geschäftsführern
  7. den 2 Kassierern
  8. dem Stadtkommandanten
  9. den Organisatoren
  10. dem Hallenwart

§ 12

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den Präsidenten und die beiden Geschäftsführer vertreten. Jeder derselben soll allein vertretungsberechtigt sein.

§ 13

Der geschäftsführende Vorstand wird für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl durch die Mitgliederversammlung uneingeschränkt im Amt.

§ 14

Die Tätigkeit des geschäftsführenden Vorstandes umfasst alle satzungsgemäßen Aufgaben, die nicht der Mitgliederversammlung vorbehalten sind. Der geschäftsführende Vorstand ist beschlussfähig mit den erschienenen Mitgliedern. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst.
Der geschäftsführende Vorstand ist zu jeder Zeit berechtigt Mitglieder beratend zu seinen Sitzungen hinzuzuziehen.

§ 15

Mitglieder des erweiterten Vorstandes sind:

  1. die Kommandeure/Kommandeusen/Vorsitzenden der Corps und Gruppierungen
  2. die Zugleiter
  3. der jeweils amtierende Prinz Karneval für die Zeit seiner Regentschaft
  4. die Kinderkurfürsten & Kinderbetreuer

§ 16

Die Vereinskasse wird von den Kassieren geführt. Diese haben der Mitgliederversammlung einen Kassenbericht vorzulegen.
Von der Mitgliederversammlung sind aus den anwesenden Mitgliedern zwei Kassenprüfer zu wählen, die zu diesem Zeitpunkt weder dem geschäftsführenden noch dem erweiterten Vorstand angehören dürfen.
Die berufenen Kassenprüfer haben vor der Mitgliederversammlung die Kassen mit allen Belegen zu prüfen und der Versammlung Über die Prüfung zu berichten.
Die Kassierer haben dem geschäftsführenden Vorstand zu jeder Zeit Über die Kassenlage zu berichten.

§ 17

Die Geschäftsführer führen die Geschäfte und sind für die Korrespondenz des Vereins verantwortlich.
Sie können Einzelaufträge an andere vergeben.
In der Mitgliederversammlung hat einer der Geschäftsführer den Geschäftsbericht zu verlesen, der die Vereinstätigkeit im Berichtszeitraum widerspiegeln muss. Ebenso ist ein Protokoll der Mitgliederversammlung von einem der Geschäftsführer zu fertigen.

§ 18

Das Geschäftsjahr des Vereins beginnt am 01. Mai und endet am 30.April des darauf folgenden Jahres.

§ 19

Zur Änderung des Vereinszwecks oder Auflösung des Vereins, müssen 50% aller Mitglieder auf der Mitgliederversammlung anwesend sein. Ist dies nicht der Fall ist eine 2. Mitgliederversammlung einzuberufen welche unabhängig der erschienen Mitglieder beschlussfähig ist.
Die Beschlussfassung muss dann mit 2/3 Mehrheit erfolgen.

§ 20

Im Falle einer Auflösung des Vereins soll das gesamte vorhandene Vereinsvermögen der Stadtverwaltung Weißenthurm zufließen.

§ 21

Der geschäftsführende Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung, die jedoch ihrem Inhalt nach nicht Bestandteil dieser Satzung sein soll.

Weißenthurm, den 10.05.2013

Mirco Hauschild
Präsident

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